Nach Schweden haben wir fast 6 Wochen in der Heimat verbracht. Es standen sehr viele Familien Geburtstage an und ich ( Eugen ) durfte für ein par Wochen in der Physio-Praxis aushelfen. Es hat aufjedenfall wieder eine Menge Spaß gemacht und doch macht Reisen einen Tick mehr Freude 😉 .

Wir hatten das große Glück, dass wir in das Haus von Freunden durften, weil sie selbst auf Elternzeit mit dem Wohnwagen unterwegs waren. So hatten wir eine Menge Platz, vorallem weil es viel geregnet hat, und ich konnte mit dem Fahrrad zu Arbeit fahren. In dieser Zeit haben wir wieder Frühjahrsputz im Womo gemacht und ich konnte einige Sachen am Wohnmobil reparieren und erweitern, z.B. frischen TÜV, neue Reifen, viele gebrochene Scharniere ersetzen, zusätzliche Lüftung im Bad etc.

Aktive Lüftung Bad.
Gebrochene Heckschürze mit Epoxy geklebt.
All-terrain Reifen fürs Womo.

Und zack war die Zeit wieder vorbei und wir wollen wieder los. Der Plan steht fest: es geht nach Spanien und Portugal. Wobei natürlich viel Spontanität im Plan immer erlaubt ist. Unser Weg führt uns über Heidelberg nach Freiburg. Hier treffen wir uns mit Freunden auf dem Camping Hirzberg. An sich ist der Platz nichts besonderes, jedoch die Lage zur Innen-/Altstadt und der direkte Zugang zu Wanderwegen drumherum ist sehr angenehm. Für die Nachsaison war der Platz auch komplett gefüllt, Camper die Abends kamen mussten auf andere Plätze verwiesen werden. Haben wir so schon lange nicht mehr gesehen. Unsere Freunde haben wir schon seit 3 Jahren nicht mehr gesehen, teilweise kannte man den Nachwuchs nur von Fotos und so haben wir eine tolle Zeit mit Wandern, Spielen und Eisessen verbracht. Ein Tipp an alle: Nachts wird es dort bis 4 Grad kalt im Oktober, also nicht vergessen die Gasflasche aufzufüllen.

Beim Kindergeburtstag dürfen die Väter nicht trocken laufen!
Kuchen!
Hirzberg.

Von Freiburg haben wir direkt rüber nach Frankreich gekreuzt. Uns war klar das wir eigentlich nur Maut-Autobahn fahren um viel Kilometer zu machen. Wo wir genau geschlafen haben, kann ich garnicht sagen. Es waren immer kleine Örtchen abseits der Autobahn. Jedenfalls kamen so am Ende 160€ Mautgebühren zusammen. Ich wusste das es nicht günstig wird, aber ich glaube zu unserem letzten Besuch vor 4 Jahren, haben sie nochmal ordentlich drauf geschlagen. Umso erfreulicher die Neuigkeit das die AP7 bis Alicante jetzt Mautfrei ist. Immerhin ein großer Teil bis Andalusien ist jetzt kostenlos. Die erste Nacht verbrachten wir bei Girona auf dem kostenlosen städtischen Stellplatz. Die zweite nördlich von Tarragona auf einem Camping direkt am Strand. Dank Nachsaison für nur 13€ mit Allem. Und so „schleichen“ wir Stück für Stück weiter Richtung Süden.

Eigentlich haben wir garnicht soviel Zeit zum Schleichen, den am 22. Oktober kommt uns ein sehr geliebter Mensch besuchen.

Lasst euch überraschen.

Ja, in Frankreich ist uns die Armatur gebrochen. Hab ich nötdürftig geklebt.
Girona Stellplatz mit Kletterwand.
Hallo Mittelmeer, da sind wir wieder.