Wie soll es weitergehen? Portugal und Spanien riegeln wieder mehr ab. Von vielen Reisenden haben wir gehört, das vorallem die Algarve strikt kontrolliert wird und die Freisteher an Campingplätze verwissen werden. Zusätzlich gibt es Ende Oktober ein Reiseverbot für alle im Land. Spanien scheint da gerade nicht besser dran zu sein. Sollten wir dahin reisen und die Zeit auf einem CP verbringen und im schlimmsten Falle nur mit Passierschein einkaufen dürfen? Eher nicht. Also scheint unser Wunschkandidat für diesen Winter ausgeschieden zu sein. Sehr Schade. Ich hätte gerne dieses Land kennengelernt, aber dieses Jahr wohl nicht.

Marokko ist leider auch schon länger aus dem Rennen, in der aktuellen Zeit wollen wir in Europa bleiben. Was bleibt da noch zum Überwintern übrig? Wir wollten es diesmal mild und warm haben.

Hellas! 

Das ist die Lösung für uns. Griechenland.

Über Instagram haben wir uns mit ein par Familien und Reisenden vernetzt. Sie hatten gute Empfehlungen für Stellplätze und sonstige wichtige Informationen, die wir brauchen.

Landweg ist aktuell auch nur schwer möglich und dauert viel zu lange.Also buchen wir die Nachtfähre von Cagliari nach Neapel. Von Neapal gehts nach Bari und von Bari nach Patras auf den Peloponnes. Die Fähre ist gebucht und das Einreiseformular auch schon ausgefüllt, ein Dank an die Onlinemöglichkeiten. Wir konnten sogar noch einen Platz mit „Camping on Board“ buchen. Offenes Deck und man schläft in seinem Womo, das wird ein Erlebnis. Wir freuen uns.

Aktuell stehen wir irgendwo kurz vor Bari auf einem Parkplatz mit 2 anderen Womos. Morgen Abend geht die Fähre und braucht ca 14h nach Patras.

Eine Premiere für Lisa und mich, keiner von uns war bis jetzt in Griechenland. Erstmal müssen wir uns an die neue Sprache gewöhnen, dabei wurde ich richtig gut in Hand-Fuß-Gestik-Italienisch.

Lasst euch überraschen, wir tuen es auch, der nächste Beitrag kommt aus Griechenland.

αντίο φίλοι μου -
antío fíloi mou