Es soll weitergehen an die Costa rei, aber wie immer erst Einkaufen und zum ersten Mal auf der Insel die Alugas Tankflasche auffüllen. Laut Google Maps hat die nächste Tankstelle bei Lotzorai Autogas=LPG=GPL, nur leider möchte die Dame beim Service uns kein GPL verkaufen. Okay, laut G-Maps haben die nächsten drei Tankstellen auch GPL. Diese Information ist falsch, sie haben kein GPL. Irgendwie gab es an der Westküste und im Inland mehr Tankstellen mit GPL, aber ich wollte nicht wieder über die Berge fahren nur für Gas. Von den Hamburgern haben wir die Info bekommen, das sie in Barisardo, ca 30 Minuten südlich, einen Gashändler gefunden haben, der deutsche Flaschen auffüllt. 

Ostküste bei Barisardo.
Weg zum Strand.
Einkauf.

Für 4 € pro Kilo, wären 40€ bei uns… Bei GPL zahle ich für die Gleiche Füllung nur 10€. Ich möchte die Erfahrung machen und es ausprobieren. Erst sagt der Fachhändler, so eine Flasche hat er noch nie gesehen, macht er nicht. Ich erkläre ihm, mit Händen und Füßen und dem Google Translater, dass es eine ganz normale Gasflasche nur mit einem Zusatzstutzen für ein Füllventil ist. Okay er probiert es. Ich muss die Flasche hierlassen und in 2 h wiederkommen. Bin sehr gespannt ob es klappt. Tatsächlich 2 h später ist die Flasche gefüllt, aber er hatte Probleme. Erst versteh ich nicht welche, ging nichts rein? Translater zur Hilfe : er konnte nur 7 oder 8 kg füllen, warum weis er auch nicht, aber ich muss nur 30 € zahlen. Sollte mich das jetzt beunruhigen? Die Anzeige an der Flasche zeigt „Voll“, nichts zischt, nichts läuft aus, keine Auffäligkeit. Auch angeschloßen ans System läuft sie einwandfrei. Ich bin zufrieden, der Tank ist voll und Ich um eine Erfahrung reicher. Also merke: nächstes Mal bessere Planung was das Auffüllen des Gasflasche angeht. Leider hat das ganze Einkaufen, Suchen nach GPL und warten auf die Gasflasche fast den ganzen Tag gedauert. Es ist 18:30 und wir sind müde und wir haben hunger. Wie das Leben so positiv spielt, lernen wir einen Mann aus Duisburg beim Gashändler kennen, der auch auf seine Flasche wartet. Er erzählt  uns vom kleinen Campingplatz „La Pineta“ östlich von Barisardo am Meer, nur 10 Minuten von hier. Er und seine Frau stehen auch dort, schon das 7te jahr in Folge. Klasse, wir fahren hin und bleiben 2 Nächte, auch weil die Pizza da so lecker ist und wir ja noch etwas Zeit haben.

Teich mit Enten auf dem Campingplatz.
Kuschelzeit.
Pizza vom Platz.

Auf dem Weg zur Costa rei, wollen wir noch eine Nacht irgendwo an der Ostküste frei stehen. Die App zeigt uns einen öffentlichen Parkplatz direkt am Strand, etwas südlich von Muravera, an. Es gibt verschiedene Rezesionen von diesem Platz, von ganz laut und schmutzig bis schön ruhig und tollem Strand… Also eigenes Bild machen. Der Parkplatz ist sauber, es stehen 2 weitere Wohnmobile hier und die Straße führt zu einer Sackgasse am Ende ein Kanal. Es sind viele Einheimische unterwegs, ja sie fahren die Straße bis runter und spazieren den, mit Holzbollen beplankten, Fußweg hoch zum Restaurant. Eines der wenigen Restaurants die das ganze Jahr offen haben, vorallem am Strand. Die Polizei fährt ein par Mal vorbei, aber interessieren tuen sie sich nicht für die Wohnmobile. Das gibt eher Sicherheit in der Nacht. So verbringen wir den Nachmittag und den Vormittag hier bis es weitergeht an die karibischen und touristischen Strände der Costa rei.

Strandpromenade.
Parkplatz am Meer.
Schmerzhaft, wenn man drauftritt.