Nein, wir wollen nicht über das Gewicht sprechen, dass wir uns über die Weihnachtsfeiertage angefuttert haben. Tatsächlich haben wir das nicht mal. Es geht um das Gesamtgewicht von Sky. Wie auf dem Bild zusehen ist denkbar ungünstig mit 3120 kg. Einerseits war es etwas überraschend, aber eigentlich auch nicht. Die technische Leermasse ist laut Papieren 3010 kg. Das ist schon sehr optimistisch angegeben, so ganz ohne Sprit oder Beifahrer, geschweige den allen Sachen. Schon allein durch die Solaranlage ergeben sich ca 80 Kg, dann noch die Anhängerkupplung mit ca 30 kg, ergeben insgesamt 110 kg mehr. Also 3120 kg…

Also fangen jetzt die Überlegungen an, wo wollen und können wir Gewicht einsparen ?!

Solarpanels 2 x 10 kg , Aufbaubatterien mit 95 ah = 2 x 30 kg = 60 kg –> keine Einsparungen auf Kosten der Autarkie.

Anhängerkupplung ca 30 kg , scheint die gute Alternative zu sein, weil wir einen fest angebauten Fahrradträger haben. Welchen nutzen sollte diese sonst haben?

Vielleicht die, dass man von jmd aus einer misslichen Lage herausgezogen werden kann? Sollte man mal am Strand feststecken…

Auch wäre es möglich das untere Etagenbett auszubauen. Lattenrost mit Matratze wiegen ca 12 – 15 kg. Und wir hätten mehr Ladehöhe für all das Gepäck. Aber auch leider kein zusätzliches „Flucht“-Bett. Hm, qual der wahl…

Hier sieht man einen ganz wichtigen Indikator, der uns zeigt ob wir zu schwer sind. Würde dieser Dämpfer auf der Zusatzfeder aufsetzen, wird jede Bodenwelle und jeder Huckel zur Qual, für uns, den Aufbau und alle anderen Fahrzeugteile.

Natürlich könnte ich jetzt jedes Teil das wir ins Auto packen abwiegen, das ist mir aber zu umständlich. Also werde ich demnächst alles einpacken was zum Camping nötig ist und wieder zur Waage fahren. So sehe ich, ob die Familie überhaupt mitfahren darf oder doch mit dem Zug nachreisen muss…

Seid gespannt, ein Update wird kommen.

Das Update ist da 🙂 .

So, ich war nochmal auf der Waage. Diesmal war der Dieseltank voll, Gasflasche war drin und sogut wie alle Campinggegenstände.

Das Ergebnis = 3210 kg.

Nochmals zusätzliche 90kg… Es fehlen immernoch die Personen und die Klamotten, und die Fahrräder und der Croozer. Hm, könnte also doch knappt werden am Ende. Aber die Optionen mit dem Ausbau der AHK und des zweiten Bettes bestehen immernoch. Zusätzlich lässt sich sicherlich noch viel optimieren : leichteres Kochgeschirr, funtionelle Kleider und von allem nur 1 Teil jeweils, außer Unterbuxen. Allmählich wird der Wunsch des schweren Expeditionmobils (mit fast endloser Zuladung) doch immer größer. Naja, alles zu seiner Zeit.

Noch konnten wir keine Testtrips durchführen, aufgrund der Corona Situation. Egal, wir sind weiterhin optimistisch was unser Endgewicht angeht und probieren aus und packen ein/aus.